von Olaf Wendt

Der Ummarsch mit Kapelle durch das ganze Dorf hat etwas Feierliches, das man nicht verordnen kann. Die Amtswehr tritt an, Urkunden werden übergeben, neue Anwärter stehen zum ersten Mal in dieser Reihe. Dann Spiele, Pavillon, Vorbereitung – und irgendwann der Moment, auf den die Staffel hingefiebert hat.

Zwei Strahlrohre, Stoppuhr, alles auf Anfang. 34,7 Sekunden. Zwei Sekunden weniger als im Vorjahr. Die Hände haben die Handgriffe längst verinnerlicht, der Kopf ist ruhig. Dann kommt das Ergebnis von Gülzow: 34,4 Sekunden. Drei Zehntelsekunden. Der Wanderpokal, den Hamfelde-Dahmker 2025 geholt hatte, wechselt die Hände.

Zweiter Platz. Keine Niederlage – eine Ansage.

Abends beim Blaulichtball, Musik, Tanz, Security an der Tür: Der Tag wird lang. Gut so. Solche Feste kleben die Amtswehr zusammen, Dorf für Dorf, Staffel für Staffel. Die FF Hamfelde-Dahmker fährt heim mit einer offenen Rechnung. Die wird 2027 beglichen.

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