von Olaf Wendt
Hamfelde Lauenburg
Hamfelde-Dahmker – Ein ungewöhnlicher Einsatz hielt die Feuerwehren aus Hamfelde-Dahmker, Hamfelde (Stormarn), Kuddewörde und Kasseburg am Mittwochnachmittag in Atem. Ausgelöst wurde der Alarm durch einen automatischen E-Call – ein Notrufsystem, das bei einem Unfall ohne Sprechkontakt die Rettungskräfte alarmiert. Doch an der übermittelten Adresse wohn niemand, und der weiße Mini, der ein Haus weiter stand, gehörte einem völlig überraschten Besitzer, der von nichts wusste.
Großes Aufgebot – doch kein Notfall in Sicht
Die BMW-Leitzentrale hatte den Notruf empfangen und die Rettungskräfte alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit rückten sechs Feuerwehrfahrzeuge, darunter das neue LF8/6 der Feuerwehr Hamfelde-Dahmker, aus. Zudem waren zwei Rettungswagen (RTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) vor Ort, begleitet von der Polizei.
Doch statt eines Unfalls oder einer hilfsbedürftigen Person fanden die Einsatzkräfte nur Verwirrung vor: An der gemeldeten Adresse wohnt niemand und dort stand auch kein Auto, und der weiße Mini, der möglicherweise mit dem Notruf in Verbindung stand, gehörte einem Anwohner, der von dem Vorfall nichts mitbekommen hatte.
Fehlalarm – aber warum?
Wie es zu dem Fehlalarm kam, ist noch unklar. Möglicherweise handelte es sich um eine technische Störung des E-Call-Systems oder eine falsche Adressübermittlung. Die Polizei und die Feuerwehr prüfen nun die genauen Umstände.
Für die Feuerwehr Hamfelde-Dahmker war es der erste Einsatz des neuen LF8/6, das erst kürzlich in Dienst gestellt wurde. Trotz des Fehlalarms diente der Einsatz als wichtige Übung für die Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren und Rettungsdienste.
Fazit: Ein aufwendiger Einsatz – der am Ende zwar ohne Notfall endete, aber einmal mehr zeigte, wie wichtig schnelle und präzise Alarmierungen sind. Die Feuerwehr dankt allen beteiligten Kräften für ihren Einsatz und hofft, dass solche Fehlalarme in Zukunft vermieden werden können.